Sonnenanbeterin Sarah
Hilflos

Ich fühl mich grad sehr hilflos..

Ich habe mich gefragt, wie ich alles bewerkstelligen soll.. Diese kleinen Dinge im Alltag, bei denen man Mama angerufen hat und gefragt hat, wie man das macht.. Ich sehe da grad nur noch ein großes schwarzes Loch.

Ich habe Angst, Dinge nicht zu schaffen ohne Mamas Hilfe.. Sie war immer da.. Und seit drei Wochen ist sie nun weg.. Ich würd ihr gern so viele Fragen stellen, für die Zukunft..

So viel, was ich noch nicht erlebt habe und wo Mama mir helfen könnte..

Ich fühl mich so allein
9.3.08 15:19


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Umberto Eco: Wie man eine öffentliche Bibliothek organisiert

zitiert aus: "Die Bibliothek", Carl Hanser Verlag, 1987..

1. Die Kataloge müssen so weit wie möglich aufgeteilt sein; es muss sehr viel Sorgfalt darauf verwandt werden, den Katalog der Bücher von dem der Zeitschriften zu trennen und den der Zeitschriften vom Schlagwort- oder Sachkatalog, desgleichen den Katalog der neuerworbenen Bücher von dem der ältesten Bestände. Nach Möglichkeit sollte die Orthographie in den beiden Bücherkatalogen (Neuerwerbung und alter Bestand) verschieden sein: beispielsweise Begriffe wie "Code" in dem einen mit C, bei den anderen mit K oder Namen wie Tschaikowski bei Neuerwerbungen mit einem C, bei den anderen mal mit Ch, mal mit Tch.

2. Die Schlagworte müssen vom Bibliothekar bestimmt werden. Die Bücher dürfen im Kolophon keinen Hinweis auf die Schlagworte tragen, unter denen sie aufgeführt werden sollen.

3. Die Signaturen müssen so beschaffen sein, dass man sie nicht korrekt abschreiben kann, nach Möglichkeit so viele Ziffern und Buchstaben, dass man beim Ausfüllen des Bestellzettels nie genug Platz für die letzte Chiffre hat und sie für irrelevant hält, so dass dann der Schalterbeamte den Zettel als unvollständig ausgefüllt zurückgeben kann.

4. Die Zeit zwischen Bestellung und Aushändigung eines Buches muss sehr lang sein.

5. Es darf immer nur ein Buch auf einmal ausgehändigt werden.

6. Die ausgehändigten Bücher dürfen, da mit Leihschein bestellt, nicht in den Lesesaal mitgenommen werden, so dass der Benutzer sein Leben in zwei Teile aufspalten muss, einen für die Lektüre zu Hause und einen für die Konsultation im Lesesaal. Die Bibliothek muss das kreuzweise Lesen mehrerer Bücher erschweren, da es zum Schielen führt.

7. Es sollte möglichst überhaupt keinen Fotokopierer geben; falls doch einer da ist, muss der Weg weit und der Zugang beschwerlich sein, der Preis für eine Kopie muss höher sein als im nächsten Papiergeschäft und die Zahl der Kopien begrenzt auf höchstens zwei bis drei Seiten.

8. Der Bibliothekar muss den Leser als einen Feind betrachten, als Nichtstuer (andernfalls säße er an der Arbeit) und als potentiellen Dieb.

9. Die Auskunft muss unerreichbar sein.

10. Das Ausleihverfahren muss abschreckend sein.

11. Die Fernleihe sollte unmöglich sein oder jedenfalls Monate dauern; am besten, man sorgt dafür, dass der Benutzer gar nicht erst erfahren kann, was es in anderen Bibliotheken gibt.

12. Infolge all dessen muss Diebstahl möglichst leichtgemacht werden.

13. Die Öffnungszeiten müssen genau mit den Arbeitszeiten zusammenfallen, also vorsorglich mit den Gewerkschaften abgestimmt werden: totale Schließung an allen Samstagen, Sonntagen, abends und während der Mittagspausen. Der größte Feind jeder Bibliothek ist der Werkstudent, ihr bester Freund einer wie Don Ferrante, der seine eigene Bibliothek besitzt, also keine öffentliche aufsuchen muss und dieser die seine bei seinem Ableben hinterlässt.

14. Es muss unmöglich sein, sich innerhalb der Bibliothek irgendwie leiblich zu stärken, und es muss auch unmöglich sein, sich außerhalb der Bibliothek leiblich ZU stärken, ohne zuvor alle ausgeliehenen Bücher zurückgegeben zu haben, um sie dann nach der Kaffeepause erneut zu bestellen.

15. Es muss unmöglich sein, das einmal ausgeliehene Buch am nächsten Tag wiederzufinden.

16. Es muss unmöglich sein zu erfahren, wer das fehlende Buch ausgeliehen hat.

17. Es darf möglichst keine Toiletten geben.

18. Ideal wäre es schließlich, wenn der Benutzer die Bibliothek gar nicht erst betreten könnte; betritt er sie aber doch, stur und pedantisch auf sein Recht beharrend, das ihm aufgrund der Prinzipien von 1789 zugestanden worden ist, aber noch nicht Eingang ins kollektive Bewusstsein gefunden hat, so darf er auf keinen Fall, nie und nimmer, außer bei seinen kurzen Besuchen im Lesesaal, Zugang zu den Bücherregalen selbst haben.

Zusatzbemerkung:
Das ganze Personal muss an irgendwelchen körperlichen Gebrechen leiden, denn es ist Aufgabe jeder öffentlichen Institution, den behinderten Mitbürgern Arbeitsmöglichkeiten zu bieten (untersucht wird zur Zeit die Ausweitung dieses Prinzips auf die Feuerwehr). Der ideale Bibliothekar muss vor allem hinken, damit mehr Zeit vergeht zwischen der Entgegennahme des Leihscheins, dem Gang ins Lager und der Rückkehr. Bei dem Personal, das auf Sprossenleitern zu Regalen von über acht Metern Höhe hinaufsteigen muss, empfiehlt sich aus Sicherheitsgründen, dass der fehlende Arm durch eine Prothese mit Greifklaue ersetzt wird. Angestellte, denen beide obere Gliedmaßen fehlen, werden den gewünschten Band mit den Zähnen herausziehen und aushändigen (was tendenziell dazu führt, dass keine Bände mehr ausgehändigt werden, deren Größe das Oktavformat übersteigt).
6.3.08 21:31


Schwere Zeit

Hallo zusammen..

Ich war eine Woche nicht online, wie einigen von euch sicher aufgefallen ist..

Meine Mutter ist am 17. Februar gestorben und ich hatte seitdem einiges zu tun.. Und werd auch noch einiges zu tun haben.. Als nächstes steht die Räumung ihrer Wohnung an

Heute Morgen war die Beerdigung, das war wirklich schlimm :/ .. Aber es muss ja weitergehen..

Ich wollt mich auf diesem Wege nur bei allen bedanken, die für mich da waren in der letzten Woche.. Und allen, die noch nichts davon wussten sagen, dass es mir soweit ganz gut geht. Es ist wirklich sehr traurig, und ich vermisse sie sehr

Manchmal such ich etwas in ihrer Wohnung und finds nich.. und dann denk ich: "Ach, ruf ich eben Mama an, sie kann mir das dann ja sagen".. Und dann fällt einem ein, dass man sie gar nicht anrufen kann und nie wieder ein Wort mit ihr wechseln kann.... Das schmerzt sehr

Ich war gerade auf dem Weg zu ihr, als ich den Anruf bekam, dass sie gestorben ist.. Ich hätte sie so gern noch einmal gesehen und gedrückt .. Man denkt immer, man hat nie genug vom anderen bekommen.. Aber die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen..

Es war schön, heute wieder so viele liebe Menschen zu sehen, die mir am Herzen liegen.. Schade, dass es wegen so einem Ereignis war..

Ich werd mir jetzt ein paar frische Sachen einpacken und wieder in ihre Wohnung fahren.. David und ich haben jede Nacht dort verbracht, um ihr ganz nah zu sein.. Und ab morgen müssen wir alles ausräumen und renovieren *sfz*

Es dauert sicher noch einige Zeit, bis man wirklich alles realisiert hat.. Ich war im Krankenhaus bei ihr und habe eine Stunde mit ihr geredet und so Abschied genommen.. Das tat gut.. Aber ich hätte ihr gern so vieles zu ihr gesagt, als sie noch lebte.. Wieso hat man das nicht vorher getan?

Man macht sich viele Vorwürfe.. Mama hat immer gesagt, ich soll mir niemals Vorwürfe wegen irgendwas machen, wenn sie mal stirbt..

Wäre ich nur eine Stunde früher ins Krankenhaus gefahren, hätt ich sie noch gesehen

*sfz* Ich mach mich jetzt auf den Weg..

Und danke..

Danke Mama, für deine Liebe, die du uns gegeben hast.. Wir vermissen dich sehr.
26.2.08 16:17


Lebenswandel

Huhu,

es gibt momentan einige Dinge, über die ich nachdenke.. Mein Verhalten, meine Vergangenheit, einfach mein Leben.

Ich habe entwas entdeckt, was mich sehr grübeln lässt. Ich muss noch eine Weile warten, bis ich Gewissheit habe. Ich denke schon, dass es stimmt und ich würde mich wirklich sehr darüber freuen.. Ist es doch eine Erklärung dafür, wieso ich so bin, wie ich bin.

Gleichzeitig möcht ich meinen Verdacht der breiten "Masse" noch nicht äußern, denn mir wird dann doch nur erzählt, ich bilde mir das alles ein. Das ist aber nicht so.

Und die Menschen, die mich wirklich kennen, die sehen das auch.

Ich möcht einfach nur ich sein. 100 %.. Ohne Abstriche machen zu müssen..

Muss noch ein wenig warten, aber ich glaube schon, dass alles so wird, wie ich es mir denke.. Es ist einfach zu eindeutig *g*

Ich weiß nicht, was die Zukunft damit bringt.. Es hat sicher Vorteile, aber auch einige Nachteile.. Mit den Nachteilen kann ich aber - denke ich - sehr gut leben

Wünsche euch noch wunderschöne Februartage, es ist wirklich traumhaft draußen
11.2.08 10:52


Heal The World

There's a place in your heart
And I know that it is love
And this place could be much
Brighter than tomorrow.
And if you really try
You'll find there's no need to cry
In this place you'll feel
There's no hurt or sorrow.
There are ways to get there
If you care enough for the living
Make a little space, make a better place.

If you want to know why
There's a love that cannot lie
Love is strong
It only cares for joyful giving.
If we try we shall see
In this bliss we cannot feel
Fear or dread
We stop existing and start living
Then it feels that always
Love's enough for us growing
Make a better world, make a better world.

And the dream we would conceived in
Will reveal a joyful face
And the world we once believed in
Will shine again in grace
Then why do we keep strangling life
Wound this earth, crucify it's soul
Though it's plain to see, this world is heavenly
Be God's glow.

We could fly so high
Let our spirits never die
In my heart I feel
You are all my brothers
Create a world with no fear
Together we'll cry happy tears
See the nations turn
Their swords into plowshares
We could really get there
If you cared enough for the living
Make a little space to make a better place.

Heal the world
Make it a better place
For you and for me and the entire human race
There are people dying
If you care enough for the living
Make a better place for
You and for me.
7.2.08 22:44


Dunkle Wolken

Ich habe lange nicht mehr intensiv geträumt, letzte Nacht hab ich mal wieder alles ausgelebt *g*

Zuerst war ich in einem Haus, das ich nicht kenne, es war aber mein Zuhause. Ich sah aus dem Fenster und es zogen dunkle Regenwolken auf.. Die sich dann auch prompt über der Stadt entleerten.. Das ging sehr schnell und der blaue Himmel tauchte wieder auf..

Ich ging in die Küche um mit einer Person zu reden, die da auch wohnt.. Ich weiß nicht mehr, wer das war.. Ich stand jedenfalls da und redete.. Als ich wieder schwarze Wolken kommen sah.. Ich machte die andere Person darauf aufmerksam.. Sie schaute hin und tat es als Regenwolken ab.. Was soll es auch sonst sein? Jedenfalls hab ich dann im Augenwinkel einen Zipfel der Wolke gesehen, der durch das Küchenfenster zu schauen schien. Wie ein schlangenartiges Tier schlägelte es sich so herum.. Die Wolke schien sowieso sehr tief zu hängen..

Der Schlangenkörper verschwand und wir gingen in die Waschküche.. Dort sah ich wieder zum Fenster und der Schlangenkörper tauchte wieder auf.. Es bildete sich ein Kopf und ich hatte das Gefühl, dieses "Tier" schaute mich intensiv an. Es war schon etwas gruselig, aber ich war mir sicher, diese Wolke traut sich nicht ins Haus.. Es verschwand wieder, um kurz danach wieder zu erscheinen.. Es steckte den Kopf durch das offene Fenster und ich sagte, es solle draußen bleiben.. Es zuckte zurück - unsicher.

Und dann schien es allen Mut zusammen zu nehmen und kam mit einer raschen Geschwindigkeit ins Haus.. Ich schrie, es solle raus gehen.. immer wieder "Raus! Raus!" und ich wurde immer lauter.. "RAUS!!" und dann bin ich von meinem eigenen Schrei aufgewacht..

Hat mir schreckliche Angst bereitet..

Irgendwann bin ich wieder eingeschlafen und war in Paderborn, bei Jans Eltern.. Sie haben mich freudig empfangen und mir alles mögliche gezeigt, was sich geändert haben könnte und ob mir die Veränderungen auffallen.. Wir haben uns alle gut verstanden und Josef war gerade dabei, einen Weihnachtsbaum zu schmücken.. Sie haben mich eingeladen, doch noch etwas zu bleiben.. Eigentlich wollt ich früher wieder gehen und ich hab gesagt, wenn Jan bis dahin nich da is, dann eben halt nicht und wenn er nach Hause kommt, dann kommt er eben. War mir relativ egal.

Und Josef hat mir dann erzählt, was Jan alles so gemacht hat die letzte Zeit, darunter waren viele Reisen und mir wurden einige Fotos gezeigt. Jan kam dann irgendwann auch und er hat sich gefreut, mich zu sehen. Es war wieder so eine Situation, in der wir uns das erste Mal seit der Trennung gesehen haben. Wir hatten uns beide weiterentwickelt und verändert, aber wir waren gleich vertraut miteinander.. was mich aber wunderte.. Er fragte mich, wie alt ich damals eigentlich gewesen sei, als wir zusammen waren *lol*.. Irgendwie blöd.. Naja..

Ich bin dann irgendwann nach Hause gefahren.. Das wra der Übergang in den nächsten Traum.

Ich war wieder in dieser Zeit, es war Mittwoch.. und morgen habe ich meine Informatik-Prüfung. Ich hatte noch nicht gelernt und ich wollt mich gleich dann dransetzen. Da hat mir meine Mutter offenbart, dass es in meinem Zimmer gebrannt hat und alles zerstört ist, außer ein paar Schulbüchern..

Der Gedanke an meine Bücher hat mir schier das Herz zerrissen und davon bin ich dann aufgewacht.. Ich konnte einfach nicht glauben, dass all meine Sachen verbrannt waren.. All meine Erinnerungen und in gewisser Weise auch meine Persönlichkeit.

Das war schon schrecklich.. Am meisten geschockt haben mich letzte Nacht jedoch diese komischen Schlangen..
16.1.08 10:33


Danke..

... dass ich mich in deiner Gegenwart so makellos glücklich fühlen darf.
17.12.07 21:34


Das Buch

In die Bibliothek kam ein Buch.. Es war nicht mehr ganz neu.. Einige Menschen hatten schon darin gelesen.. Ein paar Seiten hatten Eselsohren.

Es war ein Hardcover von außergewöhnlicher Größe.. Der Einband hatte die Farbe beige.

Der Bibliothekar nahm das Buch in seine Hände.. streichte über den Rücken und las den Titel. Er drehte und wendete es in alle Richtungen, um es von jeder Seite betrachten zu können.

Niemand wusste, woher dieses Buch kam, aber nun war es da und es musste erfasst werden..

Der Bibliothekar schlug das Buch auf und betrachtete die erste Seite.. Er nahm einen Stift zur Hand und schrieb alle wichtigen Daten auf, die er den ersten Seiten entnehmen konnte..

Titel, Autor.. und natürlich auch die Personen, die zu diesem Buch beigetragen hatten.

Er nahm den Stempel vom Stempelkissen und drückte das Siegel der Bibliothek ins Buch.

Die Neugierde packte ihn und er las die ersten Seiten des eigentlichen Textes. Er las und las.. Erfuhr jede Einzelheit, nahm jedes geschriebene Wort in sich auf. War regelrecht gierig auf jede neue Seite, die eine neue Geschichte in sich barg.

Als er es zu Ende gelesen hatte, steckte er das Buch in seine Tasche.

Und dieses Buch war ich.
9.12.07 22:21


*froifroifroifroi*

Ich freu mich, freu mich, freu mich, freu mich!
Ich freu mich, freu mich, freu mich, freu mich!

Jaaah.. Ganz doll *g*

*hüpf*
6.12.07 22:21


Merkwürdige Begegnungen II

Ich weiß ja, dass Fußballfans nen Knall haben.. Und wenn die Alkohol trinken.. Naja, lassen wir das.. *g*

Heut stiegen Nina und ich wie gewohnt in Hannover ein.. wir hatten nen Sitzplatz, alles war prima.. Und dann fingen da Leute an zu gröhlen.. Auf spanisch.

Auch nicht weiter schlimm.. Ich sag zu Nina: "Solang die gleich wieder aussteigen.."

Und Nina: "Wenn die in Wunstorf aussteigen, stehen die womöglich noch mit mir an der Bushaltestelle.."

Ich sag: "Okay, dann dir zuliebe dürfen sie bis Neustadt mitfahren"

Nina sagt: "Spielt Werder heute eigentlich?"

Mit fällt die Kinnlade runter.. Werder spielt gegen Real Madrid! Die Fans da werden bis nach Bremen mitfahren.. *schluck*

Nina schaut mich mitleidig an.. Und dann muss sie auch schon aussteigen *g*

Die Fahrt war eigentlich ganz okay.. Irgendwann haben die Spanier sich in ein oberes Abteil verzogen, anstatt weiter auf dem Gang zu singen.. (Ihr könnt Thorsten fragen, wie laut die waren, ich hab ihn angerufen!! ^^).. Und sobald die dann halt oben waren und ich meine Musik angemacht habe, hat man sie jedenfalls nicht ständig gehört.. Man hat auch mal Musik hören können

Kurz vor Bremen geh ich wie immer zum Ausgang.. Da seh ich dann zu, wie sie da oben feiern.. Auf einmal macht einer seine Hose auf und ich frag mich schon, was der jetzt vorhat.. Da ziehen alle Männer ihre Hosen aus und tanzen dort in Unterhose auf dem Gang.. *lach*

Dem einen war das irgendwie unangenehm, der wollt sie immer wieder hochziehen.. Aber de Gruppenzwang.. Und ich guck natürlich hin :D

Naja.. dann haben alle wieder die Hosen hochgezogen.. und dann kotzt einer da voll zwischen die Sitze.. Also so bei nem 4er-Sitz.. Alle greifen nach Zeitungen und schmeißen die da drauf..

Zum Glück waren wir dann in Bremen..

Werder soll natürlich gewinnen!!

(Und ob Spanier immer so komisch feiern?)
28.11.07 18:20


Merkwürdige Begegnungen

Heute im Zug nach Hause..

kurz vor Bremen steh ich von meinem platz auf und schnapp meine jacke, um sie anzuziehen. Plötzlich springt ein Mann neben mir auf..

Er schreit: "WIR SIND GLEICH DAHAAAAA!!!"
Ich: "Ich waheiiiß"
Er: "Wollt ich nur sagen, nicht dass sie vergessen, Ihre Jacke schnell anzuziehen!"
Ich: "Ääh.. Danke"
Er: "Bitte!"

Währenddessen versuch ich meine Jacke zu schließen.. Mein Rucksack liegt dabei noch auf dem Sitz..

Sagt er: "Gucken Sie bitte mal auf Ihren Platz, wo Sie gesessen haben"
Ich guck hin.
Ich: "Das ist nur mein Rucksack.."
Er: "Wollt ich Ihnen nur sagen, damit Sie den nicht vergessen, wenn wir da sind!!"
Ich: "Ääh.. Danke...."
Er: "Ich hätt das dann der Polizei angezeigt!"
Ich: "Okay.."

Dann bin ich die paar Stufen hoch zur Tür (mit meinem Rucksack). Kommt er mir hinterer..

Schreit er: "ICH KOMM AUS HILDESHEIM!!!!"
Und ich dazu: "Ich komm aus Bremen..."
Er: "Ich habe noch eine Bitte an Sie"
Ich: "Ja?"
Er: "Bitte pupsen Sie.. ähm.. Bitte wenn Sie zu Hause sind, gehen Sie auf Klo und machen groß"

Ich konnt mir mein losprusten gerade noch verkneifen und schaute ihn nur ungläubig an.. Da kamen dann andere Fahrgäste, darunter eine Frau.

Er zu ihr: "Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend! Bitte gehen Sie früh ins Bett, damit sich Ihre Bäuche nicht leeren"

---

Ich treffe wirklich immer Exoten...
22.11.07 21:07


Nicest Thing

All I know is that you're so nice
You're the nicest thing I've seen
I wish that we could give it a go
See if we could be something

I wish I was your favourite girl
I wish you thought I was the reason you are in the world
I wish my smile was your favourite kind of smile
I wish the way that I dressed was your favourite kind of style

I wish you couldn't figure me out
But you always wanna know what I was about
I wish you'd hold my hand
When I was upset
I wish you'd never forget
The look on my face when we first met

I wish you had a favourite beauty spot
That you loved secretly
'Cause it was on a hidden bit
That nobody else could see
Basically, I wish that you loved me
I wish that you needed me
I wish that you knew when I said two sugars,
Actually I meant three

I wish that without me your heart would break
I wish that without me you'd be spending the rest of your nights awake
I wish that without me you couldn't eat
I wish I was the last thing on your mind before you went to sleep

Look, all I know is that you're the nicest thing I've ever seen
And I wish that we could see if we could be something
Yeah I wish that we could see if we could be something


Eines der schönsten Liebeslieder, die ich kenne... und so wahr..
21.11.07 11:10


Gefühlsausbrüche

So etwas wie letzte Nacht hab ich noch nie erlebt.

Ich versteh das gar nicht. Ich heule stundenlang und kenne den Grund nicht.

Naja, vielleicht ja doch.. Aber wieso reagiere ich da so heftig? Wieso bin ich nicht wie sonst und verschließe einfach mein Herz und geh einfach weiter den tristen Weg?

Wenn du gehen würdest, würde ich es einfach hinnehmen, habe ich immer gedacht.. Du kennst mich ja.. Ich soll etwas mehr zeigen, dass mir etwas an dir liegt.. Das hast du ja schon oft gesagt..

Aber so etwas ist nicht leicht für mich.. Ich glaube, letzte Nacht hab ich dir meine Seele vor die Füße gelegt.. So sieht es in mir aus, wenn du auch nur einen Schritt von mir gehst. Und so hat es auch damals ausgesehen. Aber das war selbst mir nicht klar.. Das ist auch nicht mehr wichtig.

Damals hab ich es einfach hingenommen, dass wir uns auseinandergelebt haben. Und dich dann wiederzubekommen, das war toll, wirklich! Aber auch das hab ich unterdrückt.. Und jetzt vor Augen zu haben, dass sich alles wiederholen könnte. Auch wenn du das gar nicht willst.. Oder ich.. Das lässt mich so reagieren wie letzte Nacht. Und wenn es wirklich so kommt, dann wird es noch viel schlimmer sein.

Ich war letzte Nacht so durcheinander, dass ich mich gefragt hab, was denn in mich gefahren ist.. Und ich hab mich wirklich gefragt, ob da nicht doch etwas ist.. ob ich es übersehen habe.. denn wieso sollte ich sonst so reagieren? So habe ich reagiert, als Jan mit mir Schluss gemacht hat, das musste ich mir letzte Nacht immer wieder vor Augen halten. Ich habe das letzte Jahr oft in mein Innerstes geforscht und geschaut, ob da nicht doch irgendwas ist, aber es war nie etwas da.. Und jetzt ist es auch nicht da..

Aber du bist mein allerbester Freund und ich glaube nicht, dass ich so nochmal für irgendwen fühle. Selbst wenn Marnie gehen würde.. Ich würde nicht so reagieren.. Da halte ich den Abstand.. Aber bei dir ist der Abstand nicht mehr da. Ich hab mich dir wirklich ganz hingegeben, wie man das als bester Freund machen kann..

Du bist der Mensch, der mich am besten kennt. Vielleicht sogar mehr als meine Mutter.. Du kennst sicher nicht alles an mir.. Diese alltäglichen Dinge konnten wir ja auch noch nie miteinander erleben, dafür reichen einzelne Wochenenden ja nie aus.. Aber trotz allem kennst du mich wirklich am besten..

Und letzte Nacht hab ich wirklich den Rest gegeben.. Und die Mauer, die diese Gefühle zurückhält, die ist wirklich sehr massiv.. Ich weiß nicht, was ich machen soll.. Momentan hab ich einfach nur noch Angst.

Aber ich will nicht, dass du deswegen traurig bist.. Ich muss mich jetzt an die neue Situation gewöhnen.. Dass ich dich nicht mehr für mich alleine hab. Und das hätt ich wirklich gern, auch wenn das egoistisch ist.. Ich will ja nur ehrlich sein.. Ich sehe ja auch ein, dass das nicht geht *g*

Ich hab dich wirklich sehr lieb..
18.11.07 17:35


Kinderfilme...

... die in jeder guten Filmesammlng vorhanden sein sollten:

Das letzte Einhorn
Ronja Räubertochter
In einem Land vor unserer Zeit
Pippi Langstrumpf

---

Habt ihr noch Ideen? Also so mal ganz abgesehen von allen Disneyfilmen
17.11.07 12:12


Hat das nie ein Ende..?

Morgen..

Letzte Nacht ging ich in die FH.. Wir sollten irgendwas über Bäume herausfinden.. Ich setzte mich an meinen Platz.. Wo ich eben sonst auch saß und neben mir Sarina. Aber Sarina saß da dieses Mal nicht.

Ich schaute mich um und sah sie neben zwei anderen sitzen. (Anm.: Diese beiden gibt es nicht wirklich, die sind rein aus meiner Phantasie.) Jedenfalls hab ich mir nichts weiter dabei gedacht und mich an die Arbeit gemacht.

Dann sagte die eine: "Sarah, ich find deine Haare immer so hässlich, kannst du dir nicht mal nen Zopf machen wie ich?" Ich schaute ihre Haare an und die waren total verzottelt, aber war wohl grad Mode so. Ich sagte ihr, dass ich ihre Frisur auch nich wirklich schön finde und setzte mich wieder hin. Die anderen lachten alle. Sarina auch. Aber es war ein verhaltenes Lachen. Als wenn sie gar keinen Spaß daran hat.

Ich wollte Thorsten grad eine Mail über meine Enttäuschung schreiben, als Sarina einfach schaute, was ich da schrieb. Das ging sie aber nichts an und ich klappte den Laptop zu und ging in die nächste Stunde.

Diesmal hatten wir bei Frau Heese und als sie reinkam fragte wieder dieses Mädchen: "Frau Heese, könnten Sie so offen die Haare tragen?" und deutete dabei auf mich. (Anm.: Frau Heese hat kurze Haare.) Ich wollte schon platzen. Wieso können die das nicht einfach lassen? Und Frau Heese sagte: "Ich persönlich mag lange Haare nicht, sie würden mir zu oft ins Gesicht fallen." Frau Heese redete nur aus ihrer Perspektive und das hatte nichts mit mir zu tun, aber ich wollte nicht mehr mit meinen Kommilitonen in einem Raum sein und rannte einfach raus.

Ich suchte mir einen Platz irgendwo im Treppenhaus, an dem ich allein sein konnte.. Erst lief ich bis in den Keller, aber da liefen auch ständig Menschen herum. Dann wollte ich ganz nach oben, aber da kam mir schon Frau Heese entgegen und sie versuchte, mir Mut zuzusprechen.

Ich sagte ihr, dass ich keine Lust mehr habe, für mich und meine Einstellungen zu kämpfen, 10 Jahre mache ich das nun schon und irgendwann hab selbst ich keine Kraft mehr. Ich brach ich Tränen aus und ich sagte ihr, dass ich gehofft hatte, an der FH mal reifere Menschen zu treffen. Und Frau Heese erzählte mir eine Geschichte von einem Mann, der einfach seinen Weg ging und so weiter.. Aber ich weinte und weinte.. Und dann bin ich auch mit nassen Wangen aufgewacht..

----

Naja.. In der FH ist es noch nicht vorgekommen, dass irgendwer auch nur andeutungsweise irgendwas zu meiner Person gesagt hat. Aber ich denke immer, dass sie es denken..

Ich kriege diese Gedanken einfach nicht aus meinem Kopf, dass die Menschen immer etwas an mir auszusetzen haben. Ob es mein Kleidungsstil ist, oder eben meine Frisur.. Die Art, wie ich esse oder etwas sage.. Ich kann es niemandem recht machen.. Aber ich will es ja auch niemandem recht machen.. Ich will einfach, dass die Menschen mich so respektieren wie ich bin. Dass die Menschen mal unter die Oberfläche schauen und sehen, dass ich gar nicht so scheiße bin, wie sie vielleicht denken. Ich will doch auch nur leben und meinen Spaß daran haben. Ich will nicht immer das Gefühl haben, das fünfte Rad am Wagen zu sein.

Sarina spielt wohl im Traum meine Vertrauensperson, die mich im Stich lässt.. Ich hab an der FH meist mit ihr zu tun.. Aber ich hab oft das Gefühl, dass sie eine Mitläuferin ist und versucht, sich an mich zu hängen.. und merkt, dass ich keine Person bin, bei der es sich "lohnt" mitzulaufen.. Denn so besonders bin ich nicht. Ich bin einfach da und mache meine Aufgaben.. Und wenn ich mal was anderes mache, ist das auch nich so spannend. Aber ich fühl mich wohl damit.. Ich bin gerne langweilig.. Und wenn ich mal meine 5 Minuten hab, dann bin ich auch gern mal durchgeknallt.. Haben die Menschen Angst vor mir in den Momenten?
17.11.07 08:25


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